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GEO vs. SEO: Wie wird meine Webseite sichtbar?

Suchmaschinen waren lange wie ein Regal im Supermarkt: Viele Produkte (Links), du greifst dir eins. Was sehr präsent platziert ist, wird besser wahrgenommen und häufiger gewählt (angeklickt). Jetzt kommt KI dazu – und die packt dir manchmal schon einen fertigen Warenkorb hin. Genau da liegt der Unterschied zwischen SEO und GEO. Und ja: Das ist nicht nur ein neues Buzzword, sondern eine Veränderung, die man im Marketing-Funnel spürt.

Wie funktioniert SEO? Die Kunst, bei Google ganz oben zu stehen.

SEO heißt ausgeschrieben Search Engine Optimization. Klingt technisch, ist aber im Kern simpel: Deine Website soll in Suchmaschinen wie Google oder Bing möglichst weit oben auftauchen, wenn jemand etwas sucht.

Damit das klappt, wird an mehreren Stellschrauben gedreht:

  • Keywords: Welche Begriffe tippen Menschen ein?
  • Inhalte auf der Seite: Sind sie klar, hilfreich und passend zum Thema?
  • Technik: Lädt die Seite schnell? Ist sie mobil gut lesbar?
  • Verlinkungen: Vertrauen andere Seiten dir so sehr, dass sie dich verlinken?

Das Ergebnis sind klassische Suchergebnisse: eine Liste mit vielen Treffern. Der Nutzer sieht Links, entscheidet selbst – und klickt dann auf deine Seite.

Wie funktioniert GEO? Die KI entscheidet, ob du erwähnt wirst.

GEO steht für Generative Engine Optimization. Das ist Optimierung nicht für eine Linkliste, sondern für Systeme, die Antworten selbst formulieren – etwa ChatGPT, Perplexity oder KI-Übersichten in Suchmaschinen.

Hier ist das Ziel nicht primär: „Platziere mich weit oben in der Ergebnisliste“ – sondern:
„Bitte nimm meine Infos und nenne mich als Quelle.“

Denn KI-Antworten – etwa in Google’ AI-Overviews – sind meist kompakt und oft werden nur 2-5 Quellen überhaupt sichtbar genannt. Wenn du nicht dabei bist, bist du auf dieser Ebene praktisch unsichtbar – selbst wenn dein Content eigentlich gut ist.

Wie Content für die Sichtbarkeit in den KI-Referenzen sein muss:

  • präzise (keine Schwurbeltexte)
  • sauber strukturiert (Überschriften, Listen, klare Aussagen)
  • zitierfähig (konkrete Formulierungen statt „kommt drauf an“-Nebelsuppe)

Wo sich SEO und GEO erstaunlich ähnlich sind

Die gute Nachricht: GEO ist kein kompletter Neubau, eher ein Umbau.

Beide Ansätze haben denselben Kern:

  • Sichtbarkeit erhöhen (und am Ende Anfragen/Leads/Verkäufe)
  • Ohne inhaltliche Qualität geht gar nichts
  • Struktur hilft immer: Überschriften, Listen, Tabellen
  • Technik bleibt Pflicht: Geschwindigkeit, Mobile-First, saubere Seiten

Wer solides SEO macht, kann darauf aufbauen. GEO muss zusätzlich gemacht werden – es ersetzt SEO nicht, es ergänzt es.

Und was ist jetzt mit dem Klick – stirbt der wirklich?

Nicht komplett. Aber er wird wählerischer.

  • Bei einfachen Info-Fragen wie „Was ist eine GmbH?“ passiert oft der so genannte Zero-Click: Die KI beantwortet’s direkt, ohne dass jemand auf deine Seite geht.
  • Bei kaufnahen Fragen wie „Welche Anbieter gibt es für Online Firmengründung?“ werden Klicks wahrscheinlicher, weil Menschen vergleichen, Preise sehen oder Kontakt aufnehmen wollen.

Heißt: GEO kann wie ein Filter wirken. Weniger Klicks vielleicht – aber bessere. Nicht neugieriges Stöbern, sondern Leute mit ernsthaftem Interesse.

Lies in unserem Folgebeitrag, wie KI den Sales-Funnel verändert und was das für die Monetarisierung deiner Inhalte bedeutet.

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